Jedes Unternehmen weist sein eigenes, individuelles Risikoprofil auf, das sich nach Branche, Struktur und Schlüsselfaktoren bestimmt.

 

Im Großen können wir 3 Arten von Risiken unterscheiden:

 

  • Existenzgefährdende Risiken
    Dazu zählen alle Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, wenn sie schlagend werden. Dazu zählen mit großer Wahrscheinlichkeit Elementarereignisse wie Feuer, Hochwasser und ganz generell Ereignisse, die zur Betriebsunterbrechung führen. Bei Schlüsselkräften und freiberuflich Tätigen kann ein schwerer Unfall existenzbedrohend sein.
    Sicherlich hier anzuführen ist die Betriebshaftpflichtversicherung mit allen Ausprägungen wie der Produktehaftpflicht, CMR etc.. Im privaten Bereich sollten natürlich Kredite mit einer Hinterbliebenenvorsorge abgesichert sein.

 

  • Wirtschaftliche Risiken
    Darunter verstehen wir solche, die zwar vom Unternehmen verkraftet werden können, aber, wenn erhöhtes Risiko besteht, doch die wirtschaftliche Lage negativ beeinflussen können. Hier wären z.B. die D&O, die Rechtsschutzversicherung, Versicherung von Maschinen, Kaskoversicherungsschutz für den Fuhrpark, Einbruchdiebstahlversicherung etc. zu nennen. Abhängig vom Unternehmensgegenstand spielt ein Risikotransfer für Vertrauensschäden eine immer stärkere Rolle.
    Die Vereinbarung von Selbstbehalten fällt in den wirtschaftlichen Kalkulationsbereich, um die existenzgefährdenden Risiken günstiger abdecken zu können.

 

  • Soziale Versicherungsaspekte
    Unter dem Gedanken der Gesundheitsförderung, Mitarbeiterbindung, Steuerersparnis etc. können betriebliche Versicherungen wie Pensionsrückdeckungsversicherungen, Gruppenkrankenverträge oder eine Pensionskassenlösung überlegt werden. Hier steht nicht der Risikoaspekt im Vordergrund, sondern der Umwegnutzen für das Unternehmen.

 

Wir sehen es als unsere Aufgabe, mit unseren Kunden ihr Risikoprofil zu analysieren und Lösungen des Risk – Managements, das nicht nur auf Versicherungsebene möglich ist, zu bieten.

 

Auf Basis der Analyse wird ein ganzheitliches Versicherungskonzept erstellt. Bestehende Versicherungsverträge werden darin erfasst und etwaige Differenzen (Deckungsdefizite) herausgearbeitet. Schwerpunkt bildet der Bilanzschutz und sogenannte Geldwechselgeschäfte werden transparent gemacht.

 

Dieses Konzept dient dem Management des Unternehmens als Entscheidungsgrundlage.

 

Nach Entscheid des Managements wird der für das Unternehmen bzw. Risiko beste Versicherer ausgesucht. Nach Abschluss dieses Ausschreibeverfahrens wird das Konzept realisiert.

 

Nach einem Schadeneintritt werden die geeigneten Maßnahmen getroffen und die Schadenersatzansprüche schnellstmöglich realisiert.

 

In periodischen Abständen werden die Risikosituation des Unternehmens und die bestehende Versicherungslösung evaluiert. In einem Jahresreport werden dem Management dieses Ergebnis und die aktuelle Schadensituation dargestellt.